Vorhersage

Wetter-Experte gibt klare Prognose für 2024: Januar „deutlich zu nass“

  • Josefine Lenz
    VonJosefine Lenz
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Wie wird das Wetter im Januar 2024? Experten rechnen vor allem zu Beginn mit jeder Menge Regen. Doch der kann sich im Laufe Zeit in Schnee wandeln.

Schnee, Regen oder doch ein bisschen Sonne? Wer sich die Vorhersagen für den Januar anschaut, wird nicht gerade vor Freude aufspringen. Denn in den ersten Tagen des neuen Jahres soll es vor allem eins werden: nass! echo24.de hat sich die neusten Wetter-Prognosen für den Januar mal genauer angeschaut.

Wetter-Prognose für Januar 2024: „Deutlich zu nass“ – neues Jahr startet mit viel Niederschlag

Das neue Jahr 2024 wird mit jeder Menge Niederschlag eingeläutet. Bereits in der ersten Januar-Woche soll es in Deutschland viel regnen, was gerade für Gebiete, die bereits mit Hochwasser zu kämpfen haben, keine guten Aussichten sind. Auch in Baden-Württemberg rechnen Wetter-Experten mit Niederschlagsmengen mit bis zu 100 Liter pro Quadratmeter.

„Der Januar soll deutlich zu nass ausfallen“, meint Dominik Jung, Meteorologe von wetter.net, am Sonntag in einem Video. Er schaut sich dabei die Prognosen des europäischen Wettermodells „CFS“ an. Es zeichnet sich „mehr Niederschlag als üblich“ ab, so der Experte weiter. Er erklärt aber auch, dass wohl der größte Regen-Anteil bereits in den ersten Januar-Tagen fallen wird. „Da ist das Monatssoll natürlich sehr schnell auch komplett erfüllt.“

Wetter im Januar 2024: Nach Regen folgt der Schnee

Grundsätzlich soll der Januar aber im Vergleich zum Jahresmittel wärmer ausfallen. In Baden-Württemberg wird es etwa ein bis zwei Grad wärmer als in den Jahren 1991 bis 2020. Doch müssen Winterfans jetzt auf einen weißen Winter verzichten?

Ab Mitte Januar soll es trotzdem Schnee geben. Laut den Vorhersagen von weather.com soll ein Polarwirbel an Stärke verlieren. Dadurch könne Kaltluft vom Atlantik nach Deutschland ziehen, die Temperaturen sinken und Schnee vom Himmel fallen. Schaut man sich die Wetter-Vorhersagen beispielsweise für Heilbronn an, bestätigt sich zumindest der Temperatursturz.

Während noch zu Januar-Beginn um die zehn Grad herrschen, rast ab dem 7. Januar das Thermometer nach unten. Die Temperaturen liegen bis zum 15. Januar dann nur noch zwischen null und drei Grad. Nachts kann es sogar bis zu minus vier Grad kalt werden.

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