Hitze-Aus?

Herbst rückt näher: 100-jähriger Kalender mit düsterer August-Prognose

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Im Juli schlägt die Hitze noch mal so richtig zu – mit bis zu 35 Grad! Doch nicht mehr lang, dann soll das Wetter laut dem 100-jährigen Kalender in eine ganz andere Richtung gehen.

Hitze und unwetterartige Gewitter wechseln sich im Sommer 2024 stetig ab: Laut Experten bleibt der Sommer bis Ende Juli turbulent. Und dann? Der 100-jährige Wetter-Kalender gibt eine eindeutige Prognose: Das Sommer-Ende naht.

Wie wird das Wetter im August? 100-jähriger Kalender erwartet viele Gewitter im letzten Sommer-Monat

Rollen weitere Hitzewellen auf Deutschland zu? Der 100-jährige Wetter-Kalender blickt auf das Wetter im August. Dabei stützt sich der Kalender mit seinen Wetter-Prognosen auf Erfahrungen und Beobachtungen, nicht aber auf aktuelle Berechnungen der Wettermodelle.

Für den letzten Sommermonat sieht der 100-jährige Wetter-Kalender vor allem eins: jede Menge Gewitter. Laut dem hundertjährigen Kalender soll es im August besonders knallen. Offiziell endet der Sommer aus meteorologischer Sicht am 31. August – am 1. September ist Herbstanfang. Der kalendarische Herbst fängt erst am 22. September an.

Doch sollte der 100-jährige Wetter-Kalender richtig liegen, könnte es schon deutlich früher herbstlich werden. Vorausgesetzt, man verbindet den Herbst mit frischeren Temperaturen, viel Regen und Gewitter.

Hitze-Aus: 100-jähriger Wetter-Kalender mit düsterer Prognose für den restlichen Sommer

Laut den Vorhersagen des Kalenders soll der Monat „mit schönem und warmen Wetter“ starten. Am 8. August soll dann Regen fallen – es folgen vier weitere „trübe Tage“. Am 16. August sollen „Regen und Gewitter“ folgen, am 17. soll dann sogar „kalter Regen“ hereinbrechen.

Zwar folgt dem 100-jährigen Wetter-Kalender nach vom 18. bis 25. wieder „schönes und warmes Wetter“, doch Regen und Gewitter sind bereits erneut in Sicht – ab dem 26. August bis zum Monatsende soll es nass werden und donnern. Von Hitze ist im August nichts mehr zu lesen – die „große und andauernde Hitze“ gibt es laut 100-jährigem Wetter-Kalender nur im Juli.

Und dann steht auch schon der September vor der Tür: „Im September muss mit vermehrtem Regen gerechnet werden. Einzig in der ersten Monatshälfte sind ein paar schöne Tage zu erwarten“, lautet die Prognose des hundertjährigen Kalenders.

Wetter im August soll „durchschnittlich“ werden: Was bedeutet das?

Und was sagen die Wettermodelle? Zuerst haben die Modelle laut „wetter.com“ viel Hitze für den August 2024 berechnet. Doch jetzt sieht es „eher nach einem durchschnittlichen Monat aus“. Durchschnittlich, das ist im August eine Durchschnittstemperatur von 16,5 Grad (Referenz 1961 bis 1990). Rund 77 Liter Regen pro Quadratmeter und 197 Stunden pro Monat gelten als das „typische Wetter im August“. Normal seien auch kräftige Gewitter und Unwetter. Gegen Ende des Monats zeigen sich „herbstliche Züge“ mit dem ersten Frost.

Zum Vergleich: Das „typische Wetter im Juli“ ist mit 16,9 Grad etwas wärmer als der August, mit 78 Litern pro Quadratmeter aber auch nasser. 212 Stunden gibt es im Juli im Schnitt – mehr als im August. Deutlich kühler fällt laut „wetter.com“ der September aus: Mit einer Durchschnittstemperatur von 13,3 Grad. Die Sonnenstunden reduzieren sich auf 149 Stunden im Schnitt, dafür regnet es weniger als in den Sommermonaten mit 61 Liter pro Quadratmeter.

Längere Nächte, kürzere Tage: Temperaturen sinken im August – Herbst rückt näher

„wetter.com“ erklärt: „Die Nächte werden im August aufgrund des abnehmenden Sonnenstands immer länger, die Tage knapp zwei Stunden kürzer. Die Temperaturen in der Atmosphäre sinken stetig und so kann es in klaren Augustnächten bei Zufuhr polarer Luft schon zum ersten Frost kommen.“

Heißt: Das Wetter nimmt auf jeden Fall Kurs auf den Herbst. Ob es im August noch mal Hitzetage gibt, wird sich zeigen – auch wenn der 100-jährige Wetter-Kalender nicht damit rechnet. Immerhin hat es 2023 den letzten Hitze-Tag mit über 30 Grad im Oktober gegeben.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Stefan Schurr/ NTB/ Collage: echo24.de

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