Wetter in Baden-Württemberg

„Werden Kälte nicht los“: Wetter-Experte sieht Polarluft anrollen

  • Tobias Becker
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Der erste Mai steht vor der Tür, doch das Wetter bleibt wechselhaft. Für das lange Wochenende gibt es Hoffnung, danach droht erneut Polarluft anzurollen.

„Dauerhafte Frühlingswärme lässt auf sich warten.“ Die Worte von Wetter-Experte Dominik Jung erklären kurz und knapp die Aussicht für die kommenden Tage. In Heilbronn und Baden-Württemberg gibt es zwar auch etwas Hoffnung, aber bis Mitte Mai scheint das Wetter den Frühling zu verstecken. Nun droht auch noch Polarluft einzuziehen, doch was bedeutet das für das verlängerte Wochenende?

Wetter in Baden-Württemberg: Tief „Udo“ bringt Kaltluft, Hoffnung für das Wochenende

Nachdem am vergangenen Wochenende ein erster Sommertag vorhergesagt, jedoch knapp verfehlt wurde, rauschten die Temperaturen wieder nach unten: bis zu 15 Grad Temperaturunterschied im Vergleich zum vergangenen Wochenende. Ein Grund dafür: Tief „Udo“ bringt kühle Luftmassen von Nordwesten nach Deutschland.

Aber: Es gibt Hoffnung für das verlängerte Wochenende und den Feiertag am 1. Mai! Denn pünktlich zum Wochenende wird das Wetter wieder etwas freundlicher und bis zu 18 Grad in Heilbronn, laut „wetter.de“, wenn auch mit etwas Regen.

Kälte lässt Baden-Württemberg nicht los – Wetter auch Anfang Mai frostig

Die Temperaturen klettern also zum Wochenende etwas hoch. Danach scheiden sich noch die Geister. Während „wetter.de“ im Laufe der ersten Mai-Woche sogar Sonne und bis zu 20 Grad in Heilbronn sieht, spricht „wetter.net“-Experte Jung von Boden- und Luftfrost, also Frost in rund zwei Metern Höhe. „Wir werden die Kälte einfach nicht los“, so das Fazit des Meteorologen.

Jung weiter: „Neue Kaltluft von Nordeuropa flutet Deutschland.“ Polarluft auf dem Weg nach Baden-Württemberg und das im Mai? Durchaus möglich beim Blick auf die Wetterkarten. Und schließlich soll bis zum 11. Mai auch keine Besserung in Sicht sein. Danach kommen die Eisheiligen, die bekanntlich ja das Ende der Frostzeit einläuten sollen, bevor es dann in den Hitze- und Dürre-Sommer 2023 übergeht.

Rubriklistenbild: © dpa/Fabian Sommer

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