Wetter in Baden-Württemberg

Unwetter-Warnung für Baden-Württemberg – wo Gewitter und Starkregen möglich sind

  • Melissa Sperber
    VonMelissa Sperber
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  • Tobias Becker
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Fronleichnam steht vor der Tür – und das Wetter spielt nicht mit. Experten warnen vor Starkregen und Gewittern am Feiertag, bevor die Hitze kommt.

Seit Mitte Mai herrscht sommerliches Wetter in Baden-Württemberg, doch das kann sich am Feiertag ändern – wenn auch nur kurzzeitig und örtlich. Bevor die Hitze kommt, gibt es den Knall: Unwetter mit Starkregen und Hagel ziehen durch das Land, sorgten bereits am Mittwoch für eine kurze Unterbrechung des Sommerwetters, bevor am Donnerstag lokale Unwetter drohen.

Plötzliche Unwetter statt Sommer in Baden-Württemberg? Wetter bringt den Knall vor der Hitze

Am Mittwoch warnte der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) bereits: „Heute über dem Schwarzwald, aber auch im Odenwald sowie an Main und Tauber einzelne Gewitter.“ Hinzu kamen Starkregen mit rund 20 Liter pro Quadratmeter, die vom Himmel fallen. Auch kleinkörniger Hagel und Windböen von 60 Kilometern pro Stunde waren möglich. Immerhin: Die Unwetter-Gefahr löste sich am Abend wieder auf – vorerst.

Starkregen und Überschwemmungen: Wenn Unwetter über Deutschland ziehen

Gewitterzelle sorgt für Überschwemmung mit Hochwasser.
Autos versinken im Hochwasser, eine Überschwemmung breitet sich aus.
Ein Auto versinkt im Hochwasser, es ist oft schwierig bei solchen Bedingungen den Überblick zu behalten.
In der Region kam es zu einigen großen Überschwemmungen, aber zu keinen nennenswerten Personenschäden.
Starkregen und Überschwemmungen: Wenn Unwetter über Deutschland ziehen

Denn an Fronleichnam kann es in Baden-Württemberg örtlich mehr als ungemütlich werden. Der DWD warnt im Tagesverlauf vor „häufigen Schauern und Gewittern“ – und die können sich lokal zu Unwettern mit Starkregen auswachsen. Schuld daran sind Luftdruckgegensätze und feuchtwarme Luft.

Unwetter-Warnung an Fronleichnam: Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen droht Starkregen

Wer den Feiertag für einen Ausflug in den Schwarzwald oder auf die Schwäbischen Alb nutzen will, sollte den Himmel – oder die Wetter-App – besonders gut im Auge behalten. Dort drohen ab dem Nachmittag starke Gewitter, die sich im weiteren Tagesverlauf über ganz Baden-Württemberg ausbreiten können. Auch Heilbronn wird am Nachmittag von der Gewitterfront getroffen.

Wenn sich ein Gewitter lokal festsetzt, kann es dort laut DWD-Vorhersage auch „heftigen Starkregen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde“ geben, hinzu kommen Hagel bis zwei Zentimeter und Sturmböen bis 80 km/h.

Wetter in Baden-Württemberg: Vereinzelt heftige Unwetter an Fronleichnam

In Baden-Württemberg kann es örtlich zu heftigen Unwettern kommen.

Rrrrums, aus der Sommertraum im Juni? Nein, denn trotz der drohenden Unwetter und Gewitter sind für Heilbronn am Donnerstag steigenden Temperaturen von bis zu 27 Grad gemeldet, laut „wetter.de“. Auch in Stuttgart und Mannheim sind 28 Grad drin, doch den Niederschlag gibt es wohl dennoch. Immerhin: Der Juni soll eine erste Dürre-Periode bringen, weshalb der Regen bestimmt nicht schadet. Doch ausreichend wird es nicht sein, denn „wetter.net“-Experte Dominik Jung sprach bereits vom „Tropfen auf den heißen Stein“.

Erst kurzer Knall, dann erste Hitzetage in Baden-Württemberg

Der Feiertag fällt also zeitweise ins Wasser, auch wenn das wohl nur vereinzelt zutrifft. Entwarnung gibt es dann zeitnah. „In der Nacht zu Freitag rasch abklingend“, erklärt der „DWD“. Was dann folgt, ist Sommer pur! Schon zur Unwetterzeit klettern die Temperaturen weiter in Richtung 30 Grad. Zum Start in das Wochenende sind schon 30 Grad möglich, spätestens am Wochenende wird dann die Hitze-Grenze erreicht.

Ab 30 Grad sprechen Wetter-Experten von Hitze, die den Sommer 2023 prägen soll. Die ersten Hitzetage sind dann wohl der Samstag und Sonntag. Doch ein Ende kommt wohl nicht ganz so schnell, denn auch in der kommenden Woche sind wieder über 30 Grad gemeldet, zumindest am Montag, wenn es nach „wetter.de“ geht. Eine erste, kleine Hitzewelle rollt also direkt nach den sommerlichen Unwettern über Baden-Württemberg hinweg.

Rubriklistenbild: © Alexander Hald/dpa