„Sturmgefahr ist groß“

„Turbulente“ Feiertage – Wetter-Prognosen für Weihnachten werden immer konkreter

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Schnee zum Fest? Die Prognosen für Weiße Weihnachten stehen schlecht. Dafür kündigt sich eine „turbulente“ Wetterlage an: Sturmgefahr und Dauerregen drohen.

Wer noch immer auf Weiße Weihnachten 2023 hofft, sollte sich wohl final mit dem Gedanken anfreunden, dass das flächendeckend in Deutschland nichts wird. Außer, es passiert noch ein Weihnachtswunder. Doch ein Blick auf den 10-Tage-Trend des „Deutschen Wetterdienstes“ (DWD) zeigt: Wer an den Feiertagen Schnee sehen möchte, muss wohl in die Berge fahren – und zwar teils hoch hinaus. Zum Wochenende sinkt die Schneefallgrenze im Mittelgebirge auf 600 Meter, in den Alpen auf 1000 Meter. Doch statt Schnee bahnt sich etwas anderes an.

Wie echo24.de bereits berichtete, droht über die Feiertage ein Wetter-Chaos in Deutschland. Die Prognosen für Weihnachten werden immer konkreter: Demnach kommt laut „wetteronline.de“ „mächtig Bewegung in die Großwetterlage“. Es wird stürmisch und richtig nass – der „DWD“ rechnet mit Dauerregen im Süden.

„Turbulente“ Wetterlage: Sturmgefahr an Weihnachten ist groß

Ab Mittwoch (20. Dezember) soll das Wetter in Deutschland besonders wechselhaft werden, heißt es in einem aktuellen „wetter.com“-Video. Vor allem im Süden kommt es dann immer wieder zu stärkeren Regenfällen. Die Hochwassergefahr dürfte erneut steigen.

Am Wochenende trifft dann ein atlantisches Sturmtief auf Deutschland. Im Norden Deutschlands drohen ab Freitag sogar orkanartige Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 km/h. Auch den Süden soll der Sturm treffen.

Gernot Schütz wirft im „wetter.com“-Video einen genaueren Blick auf Weihnachten: „Wir haben eine sehr turbulente Westwetterlage. Da rauscht ein Tief nach dem anderen durch, die bringen mal mildere, mal kältere Luft“, erklärt der Meteorologe. Und warnt weiter: „Die Sturmgefahr ist auf jeden Fall groß“.

An welchem Tag es besonders heftig wird und wo der Sturm-Schwerpunkt über Deutschland liegt, lässt sich aktuell, eine Woche vor Weihnachten, noch nicht genau sagen. Klar ist bislang nur: Der Sturm wird kommen.

„Gefahr von Dauerregen“: Das Wetter an Weihnachten wird ungemütlich

In der Vorweihnachtszeit fehlt es in diesem Jahr nicht nur an Schnee für das ultimative Wintergefühl: Auch die Temperaturen sind aktuell extrem mild. Bis zu elf Grad und Sonne sind am Wochenende vor Weihnachten in Baden-Württemberg drin. Und das soll sich bis Weihnachten kaum ändern.

Ein extremer Temperatursturz steht nicht bevor. Den Prognosen des „Deutschen Wetterdienstes“ (DWD) zufolge bleiben die Temperaturen mild. Von Sonntag (Heiligabend) bis Dienstag (2. Weihnachtsfeiertag) werden Tageshöchstwerte von bis zu zwölf Grad erwartet. Auch Nachts bleiben die Temperaturen überwiegend über dem Gefrierpunkt – regional sollen sie auch wenige Grade unter den Gefrierpunkt rutschen.

Dazu soll vor allem im Süden Deutschlands kräftiger Regen einsetzen, „mit Gefahr von Dauerregen“ – es wird also richtig ungemütlich in Baden-Württemberg rund um die Weihnachtsfeiertage.

Damit endet der Dezember doch eher ernüchternd in Sachen Schnee, nach dem grandiosen Wintereinbruch zum Monatsanfang. Und wie sieht es im neuen Jahr aus? Wird es diesen Winter noch mal richtig weiß? Die Prognosen der Experten sind bislang noch zu ungenau – doch der 100-jährige Wetter-Kalender wagt bereits eine klare Vorhersage in Sachen Schnee für den Januar 2024.

Rubriklistenbild: ©  IMAGO, Volker Preußer /Henning Kaiser, dpa/ Collage: echo24.de