Präsident soll das Recht auf Kandidatur zur Wiederwahl bekommen
Wieder mal ein Antrag beim VfB: Satzungsänderung gefordert!
VonDominik Jahnschließen
VfB Stuttgart im Machtkampf: Satzungsänderung beantrag! Amtierender Präsident soll in Zukunft das Recht haben sich zur Wahl zu stellen.
Wieder Machtkampf, wieder ein Antrag beim VfB Stuttgart. Ein Schreiben mit dem Wunsch auf Satzungsänderung ist aufgetaucht. Wer steht dahinter: Christian Riethmüller, Susanne Schosser und Martin Bizer. 2019 haben sie noch mit Claus Vogt im das Amt des Präsidenten gekämpft.
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Was fordern sie? Mit dem Antrag geht es darum, dass dem amtierenden Präsidenten des VfB Stuttgart das Recht eingeräumt wird, sich zur Wiederwahl zu stellen. Aktuell hat der Vereinsbeirat laut Satzung zwar die Möglichkeit, einen amtierenden Präsidenten vorzuschlagen, er muss dies jedoch nicht tun.
Solange keine triftigen Gründe dagegensprechen, müsse man laut Schosser, Bizer und Riethmüller den Mitgliedern des VfB mit dieser Änderung der Satzung die Möglichkeit geben den Präsidenten wiederzuwählen. Sie beantragen, dass darüber bei der Mitgliederversammlung abgestimmt wird.
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Hintergrund: Immer wieder wird darüber spekuliert, dass das der Beirat Claus Vogt nicht für die Wahl aufstellen will. Es soll laut Änderungs-Antrag zu Beginn der Versammlung abgestimmt werden - damit bestünde „unmittelbare Rechtswirkung“. Um dennoch auch zwei „neue“ Kandidaten zur Wahl des VfB-Präsidenten aufzustellen, soll laut dem Schreiben die Anzahl der Kandidaten auf Drei erhöht werden.
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Klingt nach Rückendeckung für den amtierende Präsidenten Claus Vogt? NEIN - sagen Christian Riethmüller, Susanne Schosser und Martin Bizer. „Die Unterzeichner wollen dies nicht als eine Parteinahme für den derzeitigen Präsidenten verstanden wissen. Vielmehr sollte dies im Sinne eines guten demokratischen Miteinanders und der von allen Seiten propagierten Transparenz eine Selbstverständlichkeit sein“.
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