Antrag auf Verlängerung

Zahlungsstopp droht – welche Frist Bürgergeldempfänger nicht verpassen sollten

  • Melissa Sperber
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Beim Thema Bürgergeld gibt es einiges zu beachten. Für Empfänger ist eine Frist ganz besonders wichtig – denn wird sie verpasst, können die Zahlungen gestoppt werden.

Wer Bürgergeld beziehen möchte, sollte einiges beachten. So müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, damit überhaupt ein Anspruch besteht. Doch auch, wenn ein entsprechender Antrag einmal bewilligt wurde, heißt es aufmerksam zu bleiben. Denn: Das Bürgergeld wird nur für einen bestimmten Zeitraum ausgezahlt – eine wichtige Frist sollte deshalb nicht verpasst werden.

Bürgergeld erhalten: Wichtige Frist sollte nicht verpasst werden

2023 hat das Bürgergeld das Arbeitslosengeld II abgelöst. Immer wieder ist die Höhe des Bürgergeldes dabei Diskussionsthema. Dabei werden regelmäßig Vorwürfe gegenüber der Bundesregierung laut, dass Bürger das Geld ausnutzen und auf ihre Arbeit verzichten würden. Wer wissen möchte, welche Summe ihm oder ihr zusteht, kann das selbst berechnen – ganz unkompliziert ist es jedoch nicht.

Dabei gibt es große Unterschiede, wenn es um die Höhe des Bürgergelds geht. Der Grund: Der Anspruch hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einer der wichtigsten Faktoren stellt dabei der „Regelbedarf“ dar. Er umfasst alles, was zur Sicherung des Lebensunterhalts wichtig ist, wie etwa Nahrungsmittel, Kleidung oder Körperpflege.

Wie lange wird Bürgergeld ausgezahlt? Weiterbewilligungsantrag notwendig

Sind alle Voraussetzungen für einen Anspruch erfüllt und wurde der Antrag auf Bürgergeld erfolgreich gestellt und nicht abgelehnt, sollte unbedingt der gewährte Bewilligungszeitraum beachtet werden. Denn Bürgergeld wird normalerweise nur für zwölf Monate ausgezahlt – und diese Frist sollte nicht verpasst werden, wie die „Bundesagentur für Arbeit“ erklärt.

Bürgergeld wird nur für zwölf Monate bewilligt. Danach muss ein weiterer Antrag gestellt werden.

Wenn der Bewilligungszeitraum für Bürgergeld nach zwölf Monaten endet, muss ein Weiterbewilligungsantrag gestellt werden. Erst dann prüft das Jobcenter, ob weiterhin ein Anspruch besteht. Unter bestimmten Bedingungen wird Bürgergeld sogar nur für sechs Monate gewährt, zum Beispiel, wenn das Einkommen schwankt, Antragsteller selbstständig sind oder Kosten für Unterkunft und Heizung unangemessen sind.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Michael Bihlmayer

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