Nach Erhöhung
Bürgergeld in Baden-Württemberg: So hoch sind die regionalen Unterschiede
- VonMilea Erzingerschließen
So haben sich die Bürgergeldansprüche in Baden-Württemberg seit Anfang des Jahres verändert. Von Heilbronn bis Stuttgart: Welche Regionen profitieren am meisten?
Der Regelbedarf für Bürgergeld-Empfänger wurde im Januar 2024 angepasst, damit die steigenden Lebenshaltungskosten besser gedeckt sind. Die Erhöhung soll sicherstellen, dass die finanzielle Unterstützung mit den wachsenden Ausgaben Schritt hält und die Bürgergeld-Empfänger finanziell abgesichert sind. Welche Voraussetzungen für den Bezug von Bürgergeld gelten, berichtet echo24.de.
Bürgergeld-Erhöhung in Deutschland: Höhe des Regelbedarfs ist gestiegen – so viel mehr gibt es
Zum 1. Januar 2023 erhöhte sich das Bürgergeld für einen alleinstehenden Erwachsenen um 53 Euro auf insgesamt 502 Euro pro Monat. Ein Jahr später, zum 1. Januar 2024, stieg dieser Betrag erneut auf 563 Euro an – was einer Erhöhung um weitere 61 Euro entspricht, erklärt die „Bundesregierung“.
Diese Erhöhungen betrafen jedoch nicht nur alleinstehende Erwachsene, sondern auch andere Empfängergruppen, wie Paare, Volljährige in Einrichtungen und Jugendliche sowie Kinder in verschiedenen Altersgruppen. echo24.de berichtet, welche Extra-Summe Alleinerziehende mit dem Bürgergeld erhalten.
Zusätzlich zu den Regelbedarfen erhalten Kinder und Jugendliche der Regelbedarfsstufen drei bis sechs einen Kindersofortzuschlag von 20 Euro monatlich. Dieser Zuschlag soll vorübergehend gewährt werden, bis eine Kindergrundsicherung eingeführt wird, erklärt die „Bundesregierung“.
Bürgergeld in Baden-Württemberg: So hoch sind die regionalen Unterschiede
Die Auswirkungen dieser Anpassungen auf die Höhe des Bürgergeldes variieren je nach Bundesland und Region. In Baden-Württemberg stieg der Durchschnittswert des ausgezahlten Bürgergeldes an Empfänger seit Dezember des Vorjahres von 1272 auf 1379 Euro und belegt damit im Ländervergleich den vierten Platz, schreibt die „Bundesagentur für Arbeit“. In Heilbronn erhöhte sich der Betrag auf 1336 Euro, während er im Heilbronner Landkreis sogar auf 1409 Euro stieg.
Heilbronn reiht sich mit 1336 Euro nur knapp hinter dem Bundesdurchschnitt ein, liegt aber selbst mit seinen 1409 Euro im Landkreis noch immer unter dem Wert der Landeshauptstadt. Stuttgart weist mit 1437 Euro zwar eine solide Summe auf, jedoch liegen die Spitzenwerte in Böblingen (1488 Euro) und Ludwigsburg (1491 Euro). Am unteren Ende rangieren Heidenheim (1296 Euro), der Neckar-Odenwald-Kreis (1285 Euro) und Sigmaringen (1264 Euro), erläutert die „Bundesagentur für Arbeit“.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern zeigt sich, dass Hamburg mit 1536 Euro die höchsten durchschnittlichen Leistungen bietet, gefolgt von Hessen und Berlin. Die Spanne reicht von 1086 Euro in Kronach, Bayern, bis hin zu 1571 Euro im Main-Taunus-Kreis in Hessen. echo24.de erklärt: So können sich Betroffene ihren Bürgergeld-Anspruch einfach ausrechnen.
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