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Rente sichern: Dann muss der Antrag spätestens gestellt werden

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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Wer den Ruhestand plant und die Rente pünktlich auf dem Konto haben möchte, sollte einiges beachten – vor allem eine Frist für den Antrag.

Wer bald in den Ruhestand gehen möchte, sollte den Rentenantrag rechtzeitig stellen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die erste Rentenzahlung pünktlich auf dem Konto eingeht. Die „Deutsche Rentenversicherung“ empfiehlt, den vollständigen Antrag für die Rente spätestens drei Monate vor dem geplanten Rentenbeginn einzureichen. Dabei spiel es keine Rolle, ob die Rente mit 63 oder Rente mit 67 Jahren geplant wird.

Rente rechtzeitig auf dem Konto: So klappt der Antrag in zwei Schritten

Ein formloser Rentenantrag reicht zunächst aus, um das Verfahren in Gang zu setzen. Spätestens drei Monate vor Rentenbeginn muss jedoch das offizielle Antragsformular eingereicht werden. Dabei sollten dann auch fehlende Unterlagen und nicht erfasste Zeiten im Versicherungsverlauf angegeben werden, wie die „Deutsche Rentenversicherung“ schreibt. Übrigens gibt es drei Regeln, die entscheiden, wann Arbeitnehmer in den Ruhestand gehen können.

Wichtige Unterlagen, die für den Rentenantrag benötigt werden:

  • Steueridentifikationsnummer
  • Internationale Kontonummer (IBAN) und Bankleitzahl (BIC)
  • Bei Auslandsrenten: Alle erforderlichen Bankdaten

Geld im Ruhestand: So klappt der Rentenantrag schneller und einfacher

Die Deutsche Rentenversicherung bietet aber auch eine unkomplizierte Möglichkeit, den Rentenantrag online über ihre Online-Services zu stellen. Dort können angehende Ruheständler auch kostenlose Info-Broschüren herunterladen. Außerdem gibt es fünf Anträge, mit denen es garantiert mehr Rente gibt. Aber ein Fehler im Rentenantrag kann teuer enden – ein Senior musste sogar über 80.000 Euro zurückzahlen, wie echo24.de berichtete.

Rubriklistenbild: © Collage: echo24.de, Fotos: IMAGO/ Steinach, IMAGO/ Photothek

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