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Superzellen-Gefahr in Baden-Württemberg – Warnung vor Gewitter und Starkregen

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Seit Dienstagabend ziehen Unwetter über Baden-Württemberg. Auch am Donnerstag warnt der „Deutsche Wetterdienst“ vor Orkanböen, unwetterartigem Starkregen sowie großem Hagel.

  • „Deutscher Wetterdienst“ (DWD) warnt vor Unwettern in Baden-Württemberg
  • Am Donnerstag Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich, es wird „schwülheiß“ mit bis zu 31 Grad
  • DWD warnt vor „Superzellen“ am Donnerstag
  • Unwetterartiger Starkregen und Orkanböen, mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde, erwartet

Nach einem heißen Wochenende mit örtlich über 30 Grad, began die Woche in Baden-Württemberg mit einem Knall. Und zwar wortwörtlich, denn: Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) warnte bereits am Montag vor örtlichen Unwettern mit heftigem Starkregen und Gewittern, wie echo24.de berichtet. Auch am Mittwoch sind Unwetter in Form von Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich.

Dieser News-Ticker zur Gewitter-Lage in Baden-Württemberg ist beendet. Informationen zur aktuellen Wetterlage am Donnerstag mit drohenden Superzellen gibt es in einem neuen Unwetter-Ticker nachzulesen.

Unwetterartiger Starkregen und Orkanböen mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde

Update am Donnerstag, 6 Uhr: Das Wetter wird stürmisch, nass und gefährlich. Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) erwartet eine heftige Gewitterfront mit Orkanböen, Starkregen und Hagel. Im Laufe des Tages stehe bereits das nächste Unwetter im Südwesten an, welches ungewöhnlich stark ausfallen könnte, warnt der DWD am Donnerstagmorgen.

Nach Einschätzung der Meteorologen könnte es an dem ein oder anderen Ort in Baden-Württemberg sogar gefährlich werden. Besonders gegen Nachmittag warnt der DWD vor überaus starken Regenfällen im Süden des Landes. Ein Superzellen-Risiko, von dem echo24.de bereits am Mittwoch berichtete, besteht weiterhin. Bei Superzelle handelt sich um sich drehende Systeme mit starken Aufwinden, die sich völlig eigenständig und damit schwer vorhersehbar bewegen.

Tief Lambert in Baden-Württemberg: Weiterhin Superzellen-Risiko im Süden

Die Energie, die aktuell in der Atmosphäre vorhanden ist, werde sich vor allem in der Südhälfte freisetzen. Doch eventuell werden die Unwetter auch noch bis nach Heilbronn hochkommen, erklärt ein Meteorologe. Sowohl „unwetterartiger Starkregen bis 60 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit“, als auch Orkanböen mit um 120 Kilometer pro Stunde sowie großer Hagel sind laut DWD nicht ausgeschlossen.

Doch solche Gewitter treten normalerweise nur sehr lokal auf, mit voller Intensität treffen sie meist nur wenige Orte. Das macht die Vorhersage des DWD allerdings um so komplizierter. Für die aktuelle Wetterlage in Baden-Württemberg verantwortlich sein, soll das Tief „Lambert“, erklärt Sebastian Schappert, ein Meteorologe des DWD.

Unwetterfront zieht über Baden-Württemberg – Wetterdienst warnt vor Superzellen

Update am Mittwoch, 21 Uhr: Erneut ziehen heftige Gewitter über Baden-Württemberg hinweg. Laut „kachelmannwetter.com“ sind derzeit vor allem Freiburg im Breisgau, Villingen-Schwenningen, Waldshut und Tuttlingen betroffen. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Gewittern und Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 75 Kilometern pro Stunde.

„Aktuell ist es bei uns noch recht ruhig, mit nur vereinzelten kräftigen Gewittern“, schreiben die Wetterexperten von Kachelmannwetter auf Twitter. Morgen sieht das schon ganz anders aus. Morgen Abend warnen die Wetterexperten vor sogenannten „Superzellen“.

Wetterdienst warnt vor „Superzellen“ in Baden-Württemberg: Starkregen, Orkanböen und großer Hagel

Update am Mittwoch, 11:15 Uhr: Die Unwetter-Lage in Baden-Württemberg spitzt sich zu. Auf der Warnwetter-Karte werden inzwischen Unwetterwarnungen der „Stufe 3“ für Baden-Württemberg angezeigt. Das bedeutet: Die erwartete Wetterentwicklung ist sehr gefährlich. Es können verbreitet Schäden durch das Wetter auftreten.

Der „DWD“ empfiehlt, sich regelmäßig über die aktuelle Wetterentwicklung zu informieren und Aufenthalte im Freien zu vermeiden. echo24.de erklärt das richtige Verhalten bei einem Blitzschlag.

Vor allem am Donnerstag könnte es richtig gefährlich werden. Der „Deutsche Wetterdienst“ warnt vor sogenannten „Superzellen“. Am Donnerstag wird „unwetterartiger Starkregen“ mit bis zu 60 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit erwartet, dazu orkanartige Böen bis Orkanböen mit bis zu 120 Kilometer pro Stunde sowie Hagel mit einer Größe von bis zu vier Zentimetern. Zuvor kommt es laut DWD gebietsweise zu einer starken Wärmebelastung.

Was ist eine „Superzelle“?

„Superzellen sind in ihrer mächtigsten Ausprägung die räumlich und zeitlich größten und gefährlichsten Gewittergebilde“, erklärt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Superzellen gehen einher mit starken Sturmböen, großen Niederschlagsmengen und Hagel. Auch Tornados können durch eine Superzelle produziert werden.

Unwetter-Warnung für Baden-Württemberg: Kräftige Gewitter, Sturm und Hagel am Mittwoch

Update am Mittwoch, 8:00 Uhr: Nach einem verregnetem Morgen in Baden-Württemberg mit örtlichen Gewittern muss auch im Verlaufe des Tages mit weiteren Unwettern gerechnet werden. Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) warnt vor lokalem Unwetter-Potenzial am Mittwoch.

Demnach würden sich am Vormittag starke Quellwolken bilden, die Schauer und starke Gewitter in den Südwesten bringen. Im Verlaufe des Tages steigt dann die Gefahr für lokale, heftigere Unwetter weiterhin – und das bei einer Temperatur bis zu 33 Grad. Begleitet wird der Wetterumschwung von teilweise starken Sturmböen mit bis zu 100 km/h Windgeschwindigkeit.

Vereinzelt werde auch Starkregen mit einer Regenmenge von bis zu 40 l/qm in einer Stunde und kleinkörnigem Hagel herunterkommen.

Unwetter-Warnung für Baden-Württemberg – Gewitterfront erreicht Stuttgart

Update am Dienstag, 19.30 Uhr: Laut „kachelmannwetter.com“ hat die Unwetterfront nun auch die Landeshauptstadt Stuttgart erreicht. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine amtliche Unwetterwarnung vor schweren Gewittern und Starkregen auf fast ganz Baden-Württemberg ausgedehnt. Vorsicht ist nun in den Landkreisen Böblingen, Reutlingen, Esslingen, Ludwigsburg und Stuttgart geboten. Wie der DWD mitteilte, kann es während des Platzregens zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen.

Deutscher Wetterdienst mit Unwetterwarnung: Schwere Gewitter mit Sturmböen, heftigem Starkregen und Hagel möglich.

Irndorf im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg scheint es laut „kachelmannwetter.com“ besonders schwer zu treffen.

Unwetter-Warnung für Baden-Württemberg – Gewitterfront zieht über zwei Landkreise hinweg

Update am Dienstag, 17.30 Uhr: Bereits heute Vormittag hat der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) in einer Vorabinformation vor schweren Unwettern in Baden-Württemberg gewarnt. Diese Warnung wurde nun aktualisiert, da die ersten Gewitter den Südwesten erreicht haben. Konkret betroffen sind der Landkreis Lörrach und Teile des Landkreises Waldshut. Für diese Gebiete besteht eine amtliche Wetterwarnung vor heftigem Starkregen und schweren Gewittern.

„Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 und 25 Liter pro Quadratmeter pro Stunde und kleinkörnigen Hagel“, warnt der DWD. Lokal kann es auch zu Blitzeinschlägen kommen. Vereinzelt können beispielsweise auch Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.

Unwetter-Warnung des DWD für Baden-Württemberg – erste Gewitter drohen am Abend

Update am Dienstag, 10:12 Uhr: Der DWD gibt für Heilbronn und weite Teile Baden-Württembergs eine Unwetter-Warnung heraus. Ab dem Abend drohen schwere Gewitter, Starkregen und Hagel. Im Laufe der Nacht soll die Gewitterfront dann in Richtung Nordosten weiterziehen.

Lokal sind dann auch Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h möglich. Wer am Abend draußen unterwegs sein muss, sollte die aktuelle Wettervorhersage unbedingt im Auge behalten und sich bei Blitzschlag richtig verhalten.

Gewitterwarnung für Baden-Württemberg am Dienstag: Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich

Update am Dienstag, 8:15 Uhr: Nach dem heißen Wochenstart müssen sich die Menschen in Baden-Württemberg auch am Dienstag auf hohe Temperaturen und teils stärkere Gewitter einstellen. Das berichtet die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa). Vor allem in der zweiten Hälfte des Tages könnten Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen für kurze Abkühlung, aber auch für reichlich ungemütliche Stimmung sorgen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen mit.

An einzelnen Orten sei zudem unwetterartiger Starkregen wahrscheinlich. Heiß wird es tagsüber vor allem am Oberrhein, dort werden bis zu 33 Grad erwartet. Bereits am Vortag hatte der DWD eine Hitzewarnung vor allem für den äußersten Südwesten des Landes ausgesprochen und vor sehr hoher UV-Strahlung gewarnt. Zum Wochenende soll es wieder etwas kühler werden. Auch für NRW hat der DWD eine amtliche Unwetter-Warnung ausgesprochen, wie „wa.de“ schreibt.

Amtliche Wetterwarnung vor Starkregen und Gewitter vom Deutschen Wetterdienst

Update am Montag, 17 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Wetterwarnung vor Starkregen und Gewitter herausgegeben. Betroffen sind vor allem die Landkreise Reutlingen, Balingen und Teile von Sigmaringen. Aber auch in den Landkreisen Ludwigsburg, Pforzheim und Böblingen gibt es laut DWD derzeit heftige Gewitter.

Schuld daran ist sehr warme und feuchte Luft, die am Rande eines Tiefs über den Britischen Inseln nach Baden-Württemberg strömt. Bereits ab dem Mittag besteht das Risiko für „Starkregen mit Mengen zwischen 15 und 25 l/qm in kurzer Zeit, Hagel und stürmischen Böen bis 70 km/h“. Örtlich kann es auch Starkregen mit Mengen bis 40l/qm geben.

„Es gibt Gewitter. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 Liter pro Quadratmeter und 25 Liter pro Quadratmeter pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h“, schreibt der DWD.

Unwetterfront erreicht Baden-Württemberg: Erstes Gewitter auf der Schwäbischen Alb

Update am Montag, 14:50 Uhr: Das erste Hitzegewitter erreicht Baden-Württemberg, wie „wetterkontor.de“ twittert. Auch das Niederschlagsradar von „wetterkontor.de“ und das des „Deutschen Wetterdienstes“ färben sich schlagartig rot und hellgrün. Diese Farben stehen für starken bis sehr starken Regen.

Aktuell ist die Schwäbische Alb von Regen, beziehungsweise Starkregen, betroffen. Laut Wetterkarte zieht das Gewitter aber weiter nach Osten, also aus Baden-Württemberg heraus.

Unwetterfront zieht bis nach Baden-Württemberg: Gewitter, Sturm und Großhagel am Dienstag

Update am Montag, 13:40 Uhr: Am Montag scheint es noch ruhiger zuzugehen als am Dienstag – dann schiebt sich die erste Schwergewitterlage über Deutschland, auch der Süden und Südwesten sind betroffen. In der Nacht zum Mittwoch steigt laut „Kachelmannwetter“ nicht nur die Gewittergefahr, sondern auch Sturm und Großhagel werden erwartet. Die Unwetterfront kommt aus Frankreich über die Schweiz nach Deutschland.

Warnung vor Hitzegewittern in Baden-Württemberg – starke Wärmebelastung am Montag

Update am Montag, 12:40 Uhr: Noch bevor die Unwetterfront auf Baden-Württemberg trifft, gibt der DWD eine weitere Warnung heraus. Am Mittag und Nachmittag muss im ganzen Land mit einer starken Wärmebelastung gerechnet werden, besonders im Oberrheingraben und am Hochrhein.

Auch für Heilbronn und Stuttgart gilt die amtliche Warnung vor starker Hitze. Wer kann, sollte die Mittags- und Nachmittagshitze meiden, ausreichend trinken und Abkühlung in Innenräumen suchen. Ab den Mittagsstunden entlädt sich diese Wärme dann in ersten Hitzegewittern.

Starkregen und Überschwemmungen: Wenn Unwetter über Deutschland ziehen

Gewitterzelle sorgt für Überschwemmung mit Hochwasser.
Autos versinken im Hochwasser, eine Überschwemmung breitet sich aus.
Ein Auto versinkt im Hochwasser, es ist oft schwierig bei solchen Bedingungen den Überblick zu behalten.
In der Region kam es zu einigen großen Überschwemmungen, aber zu keinen nennenswerten Personenschäden.
Starkregen und Überschwemmungen: Wenn Unwetter über Deutschland ziehen

Unwetterfront zieht über Baden-Württemberg: Schwäbische Alb und Schwarzwald wohl Schwerpunkte

Update am Montag, 10 Uhr: Welche Gebiete in Baden-Württemberg die Unwetter-Front genau treffen wird, ist noch unklar. Doch wie ein DWD-Meteorologe gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“ (dpa) erklärt, könnte es vor allem die Schwäbische Alb und den Schwarzwald treffen.

„Im Vergleich zu dem, was uns Mitte der Woche erwartet, ist das aber noch nichts Dramatisches“, erklärt der Experte weiter. Vor allem am Mittwoch und Donnerstag sei mit verbreiteten Gewittern und auch Unwetter-Potenzial zu rechnen.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwetter in Baden-Württemberg – erste Gewitter ab Mittag

Erstmeldung am Montag, 9:30 Uhr: Auch in der Nacht auf Dienstag beruhigt sich das Wetter nicht: Laut DWD-Vorhersage zieht eine Gewitterfront über den Südwesten hinweg. Besonders schwer wird voraussichtlich die Nordwesthälfte betroffen sein. Wie „Merkur“ berichtet, bringt die Unwetter-Front keine Abkühlung: Zu Wochenbeginn klettert das Thermometer erneut auf über 30 Grad.

Wer bei Gewitter draußen unterwegs ist oder bei Unwetter Autofahren muss, sollte besonders vorsichtig sein und wichtige Verhaltenstipps beachten.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart | Andreas Rosar

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