Wetter-Vorhersage bis Mai
Wie lange bleibt es kalt? 100-jähriger Wetterkalender mit präziser Prognose
VonJulia Cuprakowaschließen
Der April überrascht mit starken Temperatursprüngen. Von Rekordwärme ging es plötzlich steil bergab. Doch wie lange bleibt es kalt? Der 100-jährige Wetterkalender verspricht Klarheit.
Der April gilt nicht umsonst als der launischste Monat des Jahres, denn er macht bekanntlich, was er will. Zunächst belohnte der April die Menschen in Deutschland mit Sonnenschein pur und Rekord-Temperaturen um die 30 Grad. Dann kam ein plötzlicher Wettersturz und die Temperaturen sanken auf 6 bis maximal 10 Grad. Im Schwarzwald fällt sogar Schnee.
Nun fragen sich viele zu Recht, wie es mit dem Wetter weitergeht. Während die gängigen Wettermodelle mit ihren Prognosen eher zurückhaltend sind und nur Vorhersagen für maximal eine Woche machen, macht der 100-jährige Wetterkalender eine klare Ansage.
Der hundertjährige Kalender
Der „100-jährige Kalender“ stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts und wurde von einem Abt, Mauritius Knauer, verfasst. Der Wetterkalender basiert auf der Annahme, dass die Konstellation der Planeten das Wetter beeinflusst. Jedem Jahr ist ein Planet zugeordnet, dem bestimmte Witterungsverhältnisse zugeschrieben werden. Der hundertjährige Kalender verbindet astrologische Prinzipien mit Beobachtungen und Erfahrungen aus der Landwirtschaft. So enthält er neben der Wettervorhersage auch Anbautipps und warnt vor möglichen Plagen und Schädlingen.
100-jähriger Kalender mit klarer Vorhersage: So kalt wird der Rest des Aprils wirklich
Gerade für Gartenfreunde ist das Wetter im Frühjahr besonders wichtig. Schließlich haben viele ihren Garten schon auf den Sommer vorbereitet und viele Pflanzen gesetzt oder rausgestellt. Wie man die Pflanzen am besten vor frostigen Aprilnächten schützt, verrät echo24.de in einem eigenen Artikel.
Doch nicht nur die Natur sehnt sich nach Wärme und Sonnenschein. Auch die Menschen können nach dem langen Winter den Sommer kaum erwarten. Zwar gab es im April schon einen kleinen Vorgeschmack auf die warme Jahreszeit, doch damit ist es jetzt vorbei. Nach dem 100-jährigen Wetterkalender bleibt es kalt, trüb und regnerisch. Das sind die Voraussagen des 100-jährigen Kalenders:
- 18. April: Regen und Gewitter
- 19. – 22. April: Schönes Wetter mit vereinzelten Gewittern
- 23. April: Kaltes Wetter
- 25. April: Ein trüber und kalter Tag
- 30. April: Trübes Wetter
Mit dem 18. April hat der 100-jährige Wetterkalender bereits einen Volltreffer gelandet. Auch die nächsten Tage vom 19. bis 22. April sollen nach den gängigen Wettermodellen kalt und regnerisch werden. Die Rede ist von einem „Kälte-Ei“ und sogar Schnee in tieferen Lagen, wie echo24.de berichtet. Doch warum ist es so kalt? Und wie lange hält der Aprilwinter an?
100-jähriger Kalender mit Wetter-Prognose: Kälte zieht in den Mai
Ursache für die aktuell niedrigen Temperaturen ist ein Hoch über dem Atlantik, an dessen Ostseite kalte Luft aus dem Norden nach Mitteleuropa – und damit auch nach Deutschland – transportiert wird. In der Polarregion befinden sich nach dem langen Winter große Luftmassen mit niedrigen Temperaturen. Der Wetterumschwung wird daher vielerorts von starkem Wind begleitet, erklärt der Deutsche Wetterdienst (DWD).
Wer nun hofft, dass mit dem letzten Frühlingsmonat Mai die Kälte und der Regen ein Ende haben, der irrt. Denn auch für den Mai sagt der 100-jährige Kalender keine Wärme voraus. Zumindest nicht zum Start in den Mai. Zwischen dem 4. und 15. Mai soll es „etwas wärmer“ werden. Dennoch sind Gewitter und Regen nicht ausgeschlossen – es bleibt also ungemütlich.
Zur Mitte des Monats, zur Zeit der Eisheiligen, soll es aber wieder kühler und teilweise sogar frostig werden. Es bleibt also spannend, wann der Sommer endlich kommt. Die Kälte zieht sich noch eine Weile. Zwar sollen sich im Juni Sonne und Regen abwechseln – doch mit dem ersten Sommermonat dürfte sich das Wetter auch wieder deutlich freundlicher und langsam auch wärmer zeigen. echo24.de berichtet, ab wann die „große und andauernde Hitze“ laut 100-jährigen Kalender dann durchschlägt.
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