Prognose für Wetter in Deutschland
Dauerregen im Juni? 100-jähriger Wetter-Kalender macht diese Prognose
VonLisa Kleinschließen
Das Wetter zum Monatswechsel ist vor allem eins: nass. Ist das ein Vorgeschmack auf den Juni? Der 100-jährige Wetterkalender sagt vorher, wie viel Niederschlag uns im ersten Sommermonat droht.
Mit dem Mai endet auch der Frühling – am 1. Juni ist der meteorologische Sommeranfang. Der kalendarische Sommerbeginn folgt dann am 21. Juni. Der Start in den Sommer ist jedoch alles andere als sommerlich. In Baden-Württemberg herrscht Dauerregen, hohe Niederschlagsmengen werden erwartet, Warn-Apps schlagen Alarm – es droht Hochwasser. Ist das ein schlechtes Omen für den ersten Sommermonat? Wie wird das Wetter im Juni? Und vor allem: Wie nass wird der Juni? Der 100-jährige Wetterkalender gibt eine klare Prognose.
„Sonne, Regen, Sonne, Regen“: 100-jähriger Kalender mit klarer Prognose für das Wetter im Juni
Laut den Vorhersagen des hundertjährigen Kalenders scheint sich das Wetter zum Start in den Sommer wohl durch den gesamten Juni zu ziehen. „Sonne, Regen, Sonne, Regen und gegen Ende noch etwas mehr Regen. So zeigt sich der Juni“, schreibt der 100-jährige Wetter-Kalender zum ersten Sommermonat. An folgenden Tagen soll es demnach regnerisch werden:
- Am 3. Juni drohe „starker Regen“
- Am 10. Juni gebe es „unbeständiges Wetter mit Regen“
- Regen drohe auch am 15. Juni
- Nach einer längeren Regenpause drohe es auch am 24. Juni wieder nass zu werden
- Schließlich soll der Monat „mit viel Regen“ enden – vom 26. bis 30. Juni drohe demnach Dauerregen
Unterm Strich prognostiziert der hundertjährige Wetterkalender an neun Tagen Regen – somit dürfte etwa ein Drittel des Monats ins Wasser fallen. Vom 4. bis 20. Juni kann außerdem die „Schafskälte“ auftreten. Geht es im Juni 2024 noch mal steil bergab mit den Temperaturen? Der 100-jährige Wetterkalender gibt auch eine Prognose für die Schafskälte im Juni ab.
Der 100-jährige Wetter-Kalender
Der „100-jährige Kalender“ wurde im 17. Jahrhundert von einem Abt, Mauritius Knauer, verfasst. Er wird auch Bauernkalender oder Wetterkalender genannt. Der Wetterkalender stützt sich für seine Vorhersagen und Prognosen auf Beobachtungen und Erfahrungen der Menschen sowie auf die Konstellation der Planeten. Wissenschaftlich belegt ist der hundertjährige Kalender nicht.
Juni startet mit Dauerregen – Wetterwechsel folgt kurz darauf
Und was sagen die Wettermodelle und Meteorologen? Laut „wetteronline.de“ soll es zumindest im Süden Deutschlands ab dem 3. Juni wieder trockener werden. Tatsächlich zeigen sich für den 10. Juni und den 13. Juni Gewitter – die von Regen begleitet werden könnten. Somit läge die Prognose des hundertjährigen Kalenders gar nicht so schlecht, was die Wetter-Vorhersage für die erste Juni-Hälfte angeht.
Die erste Juni-Woche scheint recht freundlich zu werden nach dem Dauerregen zum Monatswechsel. „wetter.com“ spricht von einer „Wetterwende nach unwetterträchtigem Start“. In den Prognosen zeichnen sich im Süden Deutschlands bereits Temperaturen von über 25 Grad ab zur Mitte der ersten Juni-Woche. Zumindest was die Temperaturen angeht, wird es tatsächlich sommerlich in Deutschland. Ob auch die Sonnenstunden zunehmen, zeigt sich.
Hier soll der Juni 2024 besonders nass werden
Für den Juni scheinen sich das amerikanische und europäische Wettermodell einig zu sein: Vor allem im Süden Deutschlands soll es im ersten Sommermonat den Berechnungen zufolge zu nass werden, wie „wetter.com“ berichtet. Im Norden soll es hingegen durchschnittlich nass werden.
Somit könnte die Prognose des hundertjährigen Kalenders zumindest für den Süden zutreffen. Demnach dürfte wohl vor allem die zweite Juni-Hälfte wieder deutlich nasser werden.
Rubriklistenbild: © imago stock&people
