Nach mildem Februar-Start

Frost-Alarm an Fasching: „Winter kommt wieder“ – Schnee droht zu Rosenmontag

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Der Februar startet mild, doch Mitte des Monats sollen die Temperaturen wieder abstürzen. Den Wettermodellen und Experten zufolge droht an Fasching sogar Schnee.

Mitte Februar steht die „Fünfte Jahreszeit“ bevor: Egal ob Karneval, Fasching oder Fastnacht – es wird wieder gefeiert. Rund um Rosenmontag finden zahlreiche Veranstaltungen statt – vor allem draußen. Auch in der Region Heilbronn gibt es 2024 einige Umzüge. Umso wichtiger ist an diesen Tagen das Wetter.

Der 100-jährige Kalender gibt eine klare Prognose für das Wetter an Fasching – demnach soll es wieder kalt werden und auch Schnee kündigt sich an. Ob der Wetter-Kalender, der auf Bauernregeln beruht, recht behält?

Prognosen für das Wetter an Fasching immer eindeutiger: Winter-Einbruch droht um Rosenmontag

So langsam werden auch die Prognosen der Wettermodelle immer konkreter. Schließlich dauert es nicht mehr lange: Weiberfastnacht ist am 8. Februar, Rosenmontag am 12. Februar, mit dem Aschermittwoch am 14. Februar endet die Fünfte Jahreszeit. Das Wochenende vor Rosenmontag (10. und 11. Februar), sowie der Tag selbst markieren den Höhepunkt. Müssen sich die Narren und Jecken warm anziehen?

Ein Blick auf das Wetter in den nächsten Tagen zeigt: Der Februar startet mild – am Wochenende (3. und 4. Februar) droht erstmal ein Sturm, der über Baden-Württemberg fegt. Laut 14-Tage-Trend von „wetteronline.de“ bleiben die Temperaturen im Südwesten in der ersten Februarwoche regional zweistellig – etwa bis zum 9. Februar. Damit dürfte das Wetter an Weiberfastnacht (am 8. Februar) ebenfalls recht mild ausfallen.

Doch nach dem milden Februar-Start könnte Mitte des Monats die Winterwende kommen, wie echo24.de bereits berichtet. In einem Video von „Kachelmannwetter“ wirft Fabian Ruhnau einen genaueren Blick auf den Februar-Trend und macht den „Polarwirbel-Check“. Laut des Wetter-Experten nimmt ab dem 10. Februar die Kaltluft wieder mehr Einfluss auf Deutschland, die Tiefdruck-Aktivität lebt auf. 

„Winter kommt wieder“: Frost und Schnee drohen am Karnevalswochenende und Rosenmontag

Das ist auch in den Vorhersagen der Wetterportale erkennbar: Am 11. Februar sinken die Temperaturen, in der Nacht auf Rosenmontag rutschen die nächtlichen Temperaturen in Baden-Württemberg aktuellen Prognosen zufolge wieder unter den Gefrierpunkt. Auch die erwarteten Tageshöchstwerte rutschen immer näher an die Null-Grad-Grenze.

Demnach könnte es an Rosenmontag wieder deutlich kälter im Südwesten werden – auch Frost droht. „Der Winter kommt wieder“, wie der Meteorologe Jan Schenk in einem Video von „The Weather Channel“ erklärt. Und weiter: „Ums Karnevalswochenende könnte sogar der erste Schnee fallen. Da wirds nämlich wieder kälter“.

Ob es für Schnee bis ins Flachland reicht, wird sich zeigen. Vor allem in höheren Lagen scheinen Flocken aber durchaus möglich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hingegen spricht von einer „sehr unsicheren Wetterentwicklung“ am Wochenende vor Fasching.

Februar soll „extrem zu nass“ werden – kommen mit dem Temperatursturz die Schneemassen?

Insgesamt soll der Februar Experten zufolge „extrem zu nass“ werden. In der ersten Monatshälfte ist davon den Vorhersagen zufolge nicht allzu viel zu merken – es soll zwar hier und da ein paar Regentage geben, doch Wolken und Sonne wechseln sich im Südwesten ab.

Sollten sich die hohen Niederschlagsmengen auf die zweite Monatshälfte verlagern, könnte es durchaus sein, dass die auf winterliche Temperaturen treffen. Dann könnte es doch noch mal einiges an Schnee geben.

Ob das jedoch passiert, kann aktuell noch nicht genau prognostiziert werden – die Langzeitmodelle können lediglich eine erste Tendenz angeben. Dennoch wagen Wetterexperten bereits eine erste Frühlingsprognose.

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