Prognose für Deutschland
Wetterwechsel nach den Eisheiligen: Tief bringt „bis zu 100 Liter Regen“
VonLisa Kleinschließen
Ein Tiefdruckgebiet steuert auf Deutschland zu und sorgt für einen Wetterumschwung. Die Temperaturen bleiben konstant, doch „teils kräftige Regenmengen“ kündigen sich bis in den Juni hinein an.
Mitte Mai liegen die Tageshöchstwerte durchgehend bei über 20 Grad, vereinzelt gibt es bereits die ersten Sommertage. Trotz der frühsommerlichen Höchstwerte schlagen die Eisheiligen 2025 zu und sorgen regional für satte 20 Grad Temperaturunterschied. Insgesamt fünf Tage dauern die Eisheiligen an, sie sind bekannt dafür, noch mal kühle Nächte inklusive Frost zu bringen.
Mit der „kalten Sophie“ enden am Donnerstag (15. Mai) die Eisheiligen – zumindest in der Theorie. Denn laut den aktuellen Wetter-Prognosen hält sich der Frost noch länger. Und nicht nur das: Ein Wetterwechsel kommt jetzt auf Deutschland zu.
Wetterwechsel kündigt sich nach den Eisheiligen an: Tief steuert auf Deutschland zu und bringt Regen
Bis weit in die neue Woche hinein soll das Wetter laut der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) überwiegend trocken bleiben. Dabei steigt die Waldbrandgefahr in Deutschland zunehmend. Nur vereinzelt gebe es Schauer, vor allem im Osten Deutschlands. Doch dann kündigt sich ein Wetterwechsel an.
Hast du von Sonne und Wärme genug? 🤔 Tief LORENZ macht sich in den nächsten Tagen mit Wolken ☁️, einzelnen Schauern 🌦️ und vor allem im Osten mit kühler Luft bemerkbar.
— wetteronline.de (@WetterOnline) May 14, 2025
Die aktuellen Wetteraussichten findest du hier:https://t.co/kHWESAZ1Qc #Wetterbericht #Regen pic.twitter.com/bqN23oEMpW
Richtung Wochenende (24. und 25. Mai) soll das Wetter laut DWD zunehmend wechselhaft werden, mit „zunehmender Niederschlagsneigung“. Ein Tiefdruckgebiet steuert auf Deutschland zu. Der Meteorologe Jan Schenk prognostiziert bei weather.com dann größere Regenmengen.
Für die Natur wäre es gut – denn die Trockenheit setzt der Tierwelt zu. Das Extremwetter bedroht etwa Eichhörnchen, die aufgrund der Trockenheit von Bäumen fallen, wie echo24.de berichtet.
Bis zu 100 Liter: Wettermodell berechnet hohe Regenmassen bis Ende Mai
wetter.net-Meteorologe Dominik Jung blickt in einem Video auf die Regenprognosen des GFS-Modells bis zum 30. Mai – und die haben es in sich. Die Extremen: Bis zu 80 Liter Regen zeichnen sich im Osten Deutschlands ab sowie „bis zu 100 Liter Regen“ Richtung Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen!
Allerdings: Dominik Jung weist darauf hin, dass sich die Prognosen noch ändern können – ob wirklich so viel Regen bis Ende Mai fällt, bleibt abzuwarten. Klar ist allerdings, dass es Ende Mai und Anfang Juni deutlich nasser werden soll als zuletzt.
„Teils kräftige Regenmengen“: Juni soll nass werden
Und auch der Monatswechsel und der Sommerstart sollen nass werden: „Auch in der ersten und vielleicht auch in der zweiten Juniwoche können wir noch mit Regen rechnen, selbst wenn die Temperaturen deutlich ansteigen“, schreibt der Meteorologe Jan Schenk. Langzeitprognosen zufolge soll nach einem trockenen Frühling ein nasser Juni folgen. Laut wetter.de zeigen die Prognosen rund um den 18. bis 21. Juni „teils kräftige Regenmengen“.
Aber keine Sorge: Dauerregen soll es im Juni nicht geben – dazwischen zeigen die Wettermodelle immer mal wieder trockene Phasen. Doch auch hier gilt: Die Prognosen können sich noch ändern. Liegen die Langzeitmodelle mit Blick auf die nächsten Monate richtig, soll anschließend ein Extrem-Sommer folgen: Über 30 Grad könnten laut Experten jeden zweiten Tag drohen.
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