Finanzen im Ruhestand

Änderung beim Freibetrag für Rentner: So hoch ist der Steuer-Anteil ab 2025

  • VonLaura Bernert
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Auf die Rente fallen Steuern an. Doch der Rentenfreibetrag ändert sich Jahr für Jahr. So viel Geld steht Senioren ab 2025 steuerfrei zu.

Wer in Ruhestand geht und die Arbeit niederlegt, erhält monatlich Geld, wenn zuvor in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Selbst Personen, die ihr ganzes Leben lang nicht gearbeitet haben, erhalten immerhin eine Grundrente. Doch was die Rentenkasse ausbezahlt, wird nicht komplett auf das Konto überwiesen.

Denn die Rente wird wie ein Einkommen bewertet und damit besteuert. Allerdings gibt es den Rentenfreibetrag, der von der Bruttorente abgezogen wird und somit nicht besteuert wird. Wie groß der Anteil der zu besteuernden Rente ist, verändert sich Jahr für Jahr. So viel steht Rentnern ab 2025 steuerfrei zu.

Freibetrag bei der Rente: So wirkt sich die Änderung auf Senioren ab 2025 aus

Der Rentenfreibetrag richtet sich laut der Deutschen Rentenversicherung nach dem Renteneintrittsalter. Demnach stieg der zu versteuernde Anteil der Rente von 2005 bis 2020 pro Jahr um zwei Prozentpunkte an. Erhielten Rentner 2005 noch 50 Prozent der Rente steuerfrei, waren es 2020 nur noch 20 Prozent. Ab 2020 wurde diese Entwicklung abgebremst, mit nur noch einem Prozent. Seit 2023 wird der steuerpflichtige Anteil nur noch um 0,5 Prozentpunkte pro Jahr angehoben.

Für alle Menschen, die im Jahr 2025 in Rente gehen, gilt ein Freibetrag von 15 Prozent. Entsprechend müssen 85 Prozent der erhaltenen Rente versteuert werden. Ändert sich an der Gesetzgebung nichts, müssen alle Senioren, die ab 2058 in Ruhestand gehen, ihre gesamte Rente versteuern.

Rente versteuern: Das gilt ab 2025 für Senioren

Ausgenommen von der Regelung des Freibetrags sind jedoch auch einige Rentner. Nämlich all jene, die weniger als einen bestimmten Betrag erhalten. Wem die eigene Rente zu gering ausfällt – oder wer einfach gerne arbeitet – kann sich durch Nebenjobs etwas hinzuverdienen. Doch ab einem gewissen Betrag kann das sogar negative finanzielle Folgen haben.

Rubriklistenbild: © dpa / imago / Collage: echo24.de

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