Dauerfrost möglich
Winter schlägt zurück: Experte warnt – an Fasching „Schneefälle bis in tiefe Lagen“
VonMelissa Sperberschließen
Pünktlich zur Faschingshochzeit könnte sich der Winter zurückmelden. Dann drohen flächendeckend Dauerfrost und Schnee.
Das Jahr 2024 hatte wettertechnisch bisher einiges zu bieten: von Wintereinbruch mit Schnee über Sturm-Alarm für ganz Baden-Württemberg bis hin zu Temperaturen um die 15 Grad. Von Beständigkeit weit und breit keine Spur – und das soll sich laut aktuellen Wetterprognosen auch in den kommenden Tagen nicht ändern. Denn pünktlich zu Fasching scheint der Winter zurückzukehren.
„Plötzlich Winterwetter für alle“ – Kälteeinbruch am Rosenmontag möglich
Das bedeutet: An Rosenmontag könnte fast flächendeckend Dauerfrost in Deutschland möglich sein. Faschings-Fans müssen sich unter Umständen also warm anziehen, wenn sie auf Straßenumzügen das närrische Treiben genießen wollen. Zumindest, wenn „wetter.net“-Meteorologe Dominik Jung Recht behält.
„Plötzlich Winterwetter für alle“, erklärt Jung mit einem Blick auf die aktuelle Wetterprognose. Möglich macht das eine Kaltluftfront, die aus dem Norden über Deutschland zieht – und die Temperaturen in den Keller rauschen lässt. Dann könnte es sogar Schneefälle bis in die tiefen Lagen geben.
Nach Temperaturen bis zu 17 Grad: „Kaltlufteinbruch aus dem Norden“ sorgt für Minusgrade
Doch bevor der Februar sich wieder daran erinnert, dass er eigentlich ein Wintermonat ist, wird es nochmal überdurchschnittlich warm für diese Jahreszeit. In der kommenden Woche klettern die Temperaturen erneut in den zweistelligen Plusbereich, im Breisgau sind am Montag sogar Höchsttemperaturen bis zu 17 Grad möglich.
Bilder zeigen ein Jahr der Wetterextreme – das ist 2023 weltweit passiert




Erst am Samstag lässt ein laut Jung ein „Kaltlufteinbruch aus dem Norden“ die Temperaturen tagsüber wieder in den einstelligen Bereich sinken. Nachts muss dann auch wieder mit Frost gerechnet werden.
Winter-Comeback an Fasching? Wetterprognosen noch nicht sicher
„wetter.net“-Meteorologe Jung betont allerdings: Die Faschingsprognosen sind noch mit einiger Vorsicht zu genießen. Grund dafür sind die Wettermodelle, die regelmäßigen Neuberechnungen unterliegen. Erst in den kommenden Tagen wird also klarer, mit wie viel Frost und Schnee der Winter wirklich zurückkehrt.
Einen Blick auf das März-Ende wagt jedoch der 100-jährige Wetterkalender. Und auch die ersten Langzeitprognosen für den Frühling verraten, ob sich Sonnen-Anbeter freuen dürfen – oder ihnen die Laune eher verhagelt wird.
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