Zu viel Hausmüll
Restmüll entsorgen: Was kann ich tun, wenn die schwarze Tonne voll ist?
VonJuliane Reyleschließen
Überfüllte Mülltonnen sind oft ein Zeichen für falsche Mülltrennung. echo24.de hat Tipps und Tricks und verrät, was zu tun ist, wenn die schwarze Tonne voll ist.
Die schwarze Tonne ist in vielen Haushalten die letzte Station für nicht recycelbaren Müll. Doch was tun, wenn der Restmüllbehälter überquillt und die nächste Abholung noch Tage entfernt ist? Was ist zu tun, wenn die schwarze Tonne voll ist und welche Alternativen gibt es, um Abfälle richtig zu entsorgen?
Überfüllte Restmülltonnen sind oft ein Zeichen dafür, dass Abfälle nicht richtig getrennt werden. Ein großer Teil des Hausmülls besteht aus Wertstoffen wie Papier, Glas, Bioabfall oder Verpackungen, die in die dafür vorgesehenen Tonnen oder Container gehören. Wenn diese Abfälle fälschlicherweise im Restmüll landen, wird die schwarze Tonne unnötig schnell voll.
Welche Alternativen gibt es, wenn die schwarze Tonne voll ist?
- Abfall korrekt trennen
- Zusätzliche Müllsäcke verwenden
- Entsorgung auf dem Recyclinghof
- Abfallvolumen reduzieren
Ein neues Gesetz ab 2025 besagt: Alte Kleidung im Hausmüll verboten. Außerdem gibt es eine neue Biomüll-Regel: Bei diesem Fehler wird es ab 2025 teuer. Manchmal werden Mülltonnen nicht abgeholt. Dann sind sie meist zu voll sind. Der Deckel sollte auf jeden Fall geschlossen sein, schreibt „myhomebook.de“, aber nicht nur das: Wenn neben der Tonne noch anderer Müll abgestellt wird, gilt auch das als Überfüllung, so der „Verband kommunaler Unternehmen“ (VKU).
Schwarze Tonne voll: So wird der Restmüll durch korrekte Trennung reduziert
Bevor Abfälle entsorgt werden, sollte geprüft werden, ob sie in den Restmüll gehören oder recycelt werden können. Papier und Pappe gehören zum Beispiel in die blaue Tonne oder in den Papiercontainer. Verpackungen aus Kunststoff oder Metall gehören in die gelbe Tonne oder den gelben Sack. Bioabfälle gehören in die meist braune Biotonne oder auf den Kompost.
Wer keine blaue, gelbe oder braune Tonne hat und sich mit der Mülltrennung schwertut, kann seinen Abfall auf einem Wertstoffhof oder einer Deponie entsorgen. Einige Städte bieten kostenlose oder kostengünstige Entsorgungsmöglichkeiten für Haushalte an.
Trotz bekannter Regeln beim Trennen des Mülls, ist es bei manchen Haushaltsprodukten gar nicht so einfach zu entscheiden, in welche Mülltonne sie gehören. echo24.de berichtet über die Dinge, die fast jeder bei der Mülltrennung falsch macht. Aber Achtung: Müllsündern drohen saftige Strafen, wenn sie Abfalls in den Biomüll tun, der nicht hineingehört.
Möglichkeiten um Restmüll zu verringern: Volumen reduzieren oder Müllsäcke nutzen
Viele Kommunen bieten spezielle kostenpflichtige Abfallsäcke an, die bei Überfüllung der Mülltonnen zusätzlich verwendet werden können. Diese können bei der Müllabfuhr mitgenommen werden, sofern sie den Vorschriften entsprechen. Die Kosten für einen Restmüllsack sind je nach Gemeinde oder Stadt unterschiedlich. Meist belaufen sich die Kosten auf fünf bis zehn Euro. In Heilbronn wird der Restmüllsack mit einem Fassungsvermögen ab 2025 acht Euro kosten, bislang kostet er noch sechs Euro, wie die Stadt berichtet.
Abfälle sollten vor der Entsorgung in der schwarzen Tonne verdichtet werden, um mehr Platz zu schaffen. Luft in Verpackungen oder große Abfälle können viel Platz einnehmen, der durch Verdichten eingespart werden kann.
Wenn die schwarze Tonne voll ist, gibt es viele Alternativen, um den Abfall richtig zu entsorgen. Eine bessere Mülltrennung, die Nutzung von Recyclinghöfen oder eine bewusste Müllvermeidung können das Problem langfristig vermeiden. Eine gut geplante Abfallentsorgung spart nicht nur Platz, sondern schont auch die Umwelt. Besonders aufpassen sollten Mieter, denn ihnen droht eine fristlose Kündigung wegen Müll, wenn sie diesen falsch aufbewahren.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Michael Gstettenbauer

